Wege der Wahrnehmung, Pfade der Kunst
29.09.08 - 04.10.08 / Saint-Mélany, FrankreichAnbieter: zooom in
Fotografieren im Herzen der Ardèche mit Tobias Hohenacker
Südfrankreich, Kunst und Natur – im Parc Naturel des Monts d’Ardèche geben sich diese drei Elemente die Hand und verschmelzen zu einem einzigartigen Wanderweg, dem Sentier des Lauzes.Dieser „Kunstweg“ ist schon aufgrund der kaum berührten Natur, durch die er führt, sehr eindrucksvoll und die Art, wie wir ihm begegnen, ist es auch: Auf Schusters Rappen, Schritt für Schritt - nur mit unserer Kamera und einem kleinen Tagesrucksack ausgerüstet - und dadurch mit viel, viel Zeit und Muße.
In kleinen Etappen (vier bis sieben Kilometer pro Tag) und in Begleitung des Fotografen Tobias Hohenacker werden wir unvergängliche Kunstwerke in einer der interessantesten Regionen Südfrankreichs entdecken und dabei nach und nach unsere Wahrnehmung - besonders unsere fotografische - für die großen und kleinen Dinge entlang des Pfades öffnen und schärfen.
Workshop-Leiter und Frankreich-Kenner Tobias Hohenacker wird dabei den Weg eines jeden Teilnehmers begleiten und unterstützend zur Seite stehen.

Die Kunstwerke - Texte, Skulpturen und Fotografien am Wegesrand – entstehen jeweils im Sommer eines jeden Jahres. Seit 2001 laden die Bewohner des kleinen Drobie-Tal berühmte Künstler aus der ganzen Welt ein, um diesen außergewöhnlichen Wanderweg mit ihren Werken zu bereichern. Auf diese Weise entstehen unterschiedlichste Arbeiten, die mit den Elementen spielen und die mit Wasser, Stein, Wind und Pflanzen zu einem landschaftlichen Kunstweg verschmelzen.
Während wir die ersten Kurstage auf dem Weg verbringen, dürfen Füße und Geist der Kursteilnehmer am dritten Tage ruhen. Wir werden zu Gast sein im „Atelier Réfuge“, jenem Atelier, in dem der jeweilige Gast-Künstler während des Sommers lebt. Ein perfekter Ort für eine konstruktive Bildbesprechung. Im intensiven Einzelgespräch mit dem Kursleiter bietet sich für jeden Kursteilnehmer die Möglichkeit, gewonnene Seh-Eindrücke in neue Aufnahmen umzusetzen.
Zwei weitere Tage warten auf uns, zwei weitere Tage auf dem Weg – Zeit für neue Eindrücke und fotografische Erfahrungen. Zeit, um anzukommen.

